Rating

Bei einem Rating werden Schuldner oder Wertpapiere hinsichtlich ihrer Kreditwürdigkeit oder Kreditqualität nach Bonitätsgraden eingestuft. Die Einstufung wird in der Regel von sogenannten Ratingagenturen vorgenommen. Die besten Bonitätsgrade sind dabei von den bekanntesten Agenturen als AAA oder Aaa notiert, schlechtere Noten mit ähnlichen Buchstaben- und Ziffernkombinationen. Die Kreditqualität von Schuldnern oder Wertpapieren mit einem Rating im Bereich von BBB- oder besser wird als vergleichsweise hoch eingeschätzt. Schuldner oder Wertpapiere mit einem schlechteren Rating werden als spekulativ eingestuft und diese Wertpapiere auch als Hochzinspapiere (High Yield Bonds) bezeichnet. Im Herbst 2009 wurde die EU-Rating-Verordnung verabschiedet. Seither unterliegen in der EU tätige Ratingagenturen einer Beaufsichtigung durch die zuständigen Behörden.

Betriebswirtschaftlich betrachtet, hängt die Höhe der für einen Kredit gezahlten Zinsen von der Ratingeinstufung des Unternehmens durch die Bank ab.

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