Liquidität

Der Begriff Liquidität ist in der Fachsprache des Eurosystems ein Synonym für Zentralbankgeld. Dies erklärt sich damit, dass Bargeld – eine Komponente des Zentralbankgelds – das gesetzliche Zahlungsmittel ist und den höchsten Liquiditätsgrad hat. Der Begriff wird auch auf Personen und Unternehmen angewendet. Sie gelten als liquide, wenn sie ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen können. Entsprechend differenziert man Sach- oder Finanzanlagen nach ihrem Liquiditätsgrad oder ihrer Geldnähe. Demnach hat das Bargeld den höchsten Liquiditätsgrad. Der Liquiditätsgrad von an Börsen gehandelten Wertpapieren ist zwar geringer als der des Bargelds, verglichen mit Immobilien aber deutlich höher, weil deren Verkauf viel aufwändiger ist.

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